In Zeiten der Not
Ihr werdet mir zustimmen, dass die zurückliegenden Monate chaotisch und beunruhigend waren. Die endlosen Neuigkeiten über das Corona Virus, soziale Ungerechtigkeit und die Politik* haben mich völlig vereinnahmt und geradezu gelähmt. Meine Kinder fragen, ob eine Zombie Apokalypse bevorstehe. Nein. (Wenigstens hoffe ich das! Aber wir haben 2020, also wer weiß das schon?!)
Die Verse aus Hebräer 4, die wir heute lesen, gehören zu meinen Lieblingsversen. Sie helfen mir in dieser verrückten Zeit wieder die Mitte zu finden.
„Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm dieselben Versuchungen begegnet sind wie uns, doch er wurde nicht schuldig. Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen.“ – Hebräer 4,15-16

Jesus kennt die Grenzen und Herausforderungen unseres Menschseins.
Wodurch du dich auch immer gebunden fühlst, Jesus wurde davon versucht bzw. hat es selbst empfunden. Unsere inneren Kämpfe können Ihn nicht überraschen.
Große Verletzungen, Ängste oder Scheitern? Wirf sie Ihm vor die Füße.
Fragen, Gebete, Hoffnungen? Geht damit auch zu Ihm.
Jesus ist uns ein verständnisvoller Hohe Priester.
Er wird nicht ungeduldig mit uns, reagiert nicht mit Ekel oder Verachtung. Er versteht uns, und Er ist unser Anwalt und Mittler.
Wir werden ermutigt, vor den Thron Gottes zu kommen. (Mir kommt die erste Zeile eines Hillsong Liedes in den Kopf, „Wer bin ich, dass der König kam und mich empfing?“) Ich kann nur schwer fassen, dass ich im selben Raum wie Gott willkommen bin, noch schwerer, dass ich mutig eintreten darf.
Meine Lieben, während um uns die ganze Welt heftig wankt und droht auseinander zu brechen, bleibt unser Gott unverändert immer derselbe. In diesen Tage fehlen mir oft die Worte. Betet mit mir Hebräer 4,16:
„Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen.“
Sara
*Sara lebt in den Vereinigten Staaten von Amerika





